Kurzbiografie

Der lyrische Tenor Marcus Ullmann stammt aus dem Erzgebirge nahe Dresden und kam als Mitglied des Dresdner Kreuzchores schon früh mit Musik in Berührung. Er studierte an der Musikhochschule Dresden bei Hartmut Zabel und Margret Trappe-Wiel, später in Berlin bei Dietrich Fischer-Dieskau und in Karlsruhe bei Marga Schiml.

Nach seinem Studium, das er in den Bereichen Lied, Konzert und Oper mit Auszeichnung abschloss, führten ihn schon bald Engagements an das Staatstheater Mainz und die Semperoper Dresden. Es folgten Gastspiele am Teatro la Fenice, dem Teatro dell`opera di Roma, am Teatro Comunale Firenze und der Los Angeles Opera. Zudem war er in Boston im Rahmen des Early Music Festivals als Nero in Monteverdis "L'incoronazione di Poppea" zu hören.

Konzerte führten ihn in alle wichtigen Musikzentren Europas, nach Nord- und Südamerika, nach Afrika sowie nach Russland, Israel und Japan, wo er unter anderem mit den Dirigenten Frieder Bernius, Ivor Bolton, Frans Brüggen, Riccardo Chailly, Marcus Creed, Enoch zu Guttenberg, Ludwig Güttler, Sigiswald Kuijken, Kent Nagano, Hans-Christoph Rademann, Helmuth Rilling und Peter Schreier sang. Häufig war er beim Dresdner Kreuzchor, dem Windsbacher Knabenchor und dem Thomanerchor Leipzig zu Gast. In diesem Jahr wird er erstmals mit Robert King zusammenarbeiten und in zwei Aufführungen von Händels „Alexander’s Feast“ in Turin und Mailand zu hören sein.

Marcus Ullmann gab Liederabende bei vielen verschiedenen Kammermusikfestivals, so bei der Schubertiade Schwarzenberg, in Moritzburg und im finnischen Kuhmo, wie auch im Rahmen des West Cork Chamber Music Festivals und des Europäischen Musikfestes Stuttgart. Mit namhaften Pianisten musizierte er bei den Salzburger Festspielen, in der Wigmore Hall London, im Concertgebouw Amsterdam, im Opernhaus Kairo und in der Musashino Shimin Bunka Kaikan Hall Tokyo. Eine besonders intensive Zusammenarbeit verbindet ihn derzeit vor allem mit Alexander Schmalcz und Martin Stadtfeld. Mit Martin Stadtfeld wird Marcus Ullmann 2020 im Rahmen des Beethoven-Jubiläums in Bonn zu hören sein.

Zahlreiche seiner Auftritte wurden von Rundfunk- und Fernsehanstalten mitgeschnitten, zuletzt 2019 „Bachkantaten in Vorarlberg“ (ORF) und 2018 „Ein Leben aus Erinnerung und Utopie - Werke von Juan Allende Blin“ (DLR). Daneben belegt eine umfangreiche Diskografie seine Vielseitigkeit. Im Jahr 2017 erschienen Karsten Gundermanns „Des Menschen Wille“ (UA) und „Duette & Quartette“ von Brahms mit Helmut Deutsch am Klavier. In diesem Jahr hat Marcus Ullmann „Schottische Lieder“ von Beethoven aufgenommen.

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